Hammerzehen, Krallen- und Malletzehen

Verkrümmungen der kleinen Zehen zählen neben dem Hallux valgus zu den häufigsten Fehlstellungen am Vorfuß. Die Begriffe Hammer-, Krallen- und Malletzehen werden nicht ganz einheitlich verwendet. Kombinierte Deformitäten kommen regelmäßig vor. Es entstehen schmerzhafte Schwielen und Druckstellen. Eine konservative Therapie kann die Fehlstellung nicht korrigieren. Im Vordergrund steht die Anpassung des Schuhwerkes mit weichem Oberleder und breitem Vorfußbereich. Des Weiteren sind Polsterungen der deformierten Zehen und eine Einlagenversorgung mit Weichbettung im Vorfußbereich hilfreich.

Wenn die konservativen Maßnahmen nicht zur Beschwerdefreiheit führen, gibt es je nach Deformitäten und Instabilitäten an den Zehen viele Operationsmethoden, die häufig kombiniert werden müssen. Gerne wird Sie diesbezüglich unser Fußspezialist in der Sprechstunde beraten.

Verkürzte Zehen (Brachydaktylie), unterschiedliche Fußlänge

Angeborene Zehenverkürzungen und unterschiedliche Fußgrößen können nicht nur kosmetisch stören, sondern auch zu Schmerzen im Bereich des Vorfußes führen und eine unphysiologische Abrollbewegung bedingen. Eine Längenwachstumsstörung tritt besonders häufig am vierten Mittelfußknochen auf und wird als Brachymetatarsie bezeichnet. Die hierdurch verkürzte vierte Zehe steht häufig überstreckt und drückt im Schuh. Inwieweit eine konservative oder operative Therapie bei angeborenen Fehlstellungen erforderlich ist, richtet sich nach der Fehlstellung und dem Beschwerdebild. Diesbezüglich ist eine genaue Analyse der Fehlstellung und Beratung durch den Fußspezialisten erforderlich.

 
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